Deformiert beim Angriff, von Franz Lenselink

Ende 1943 war Emden ein Trümmerfeld. Die Einwohner hatten zu diesem Zeitpunkt mehr als 75 Bombenangriffe über sich ergehen lassen müssen. Über 200 Zivilisten, Soldaten, Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter waren dabei getötet worden. Mancher Emder erhoffte sich ein Ende des Grauens. Bis dahin wollte man aber dem alliierten Bombenterror ausharren. In der „Ostfriesische Tageszeitung“ vom 7. […]

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Ein Plakat der Hetze, von Uwe Roeder

Im Bunkermuseum hängt im Original ein Plakat, auf dem zwei starke Hände ein gelbes Blatt mit der Aufschrift „Juda das auserwählte Volk“, einem Davidstern und einem hinzugesetzten Fragezeichen zerreißt. Darunter steht die Ankündigung einer Kundgebung der NSDAP am 16. März (1939) in Loquard. Diese Veranstaltung war Teil einer von der Nazi-Partei im Kreis Norden-Krummhörn organisierten […]

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Viel Feind, wenig Ehr, von Franz Lenselink

 Am 7. Juni 1942, einem Sonntag in Emden, fingen um 00.58 Uhr die Sirenen an zu heulen. Aus ihrem Schlaf gerüttelt, beeilten sich die Emder durch der Sternenklare und warmen Nacht zu ihrem Luftschutzbunker zu kommen. Das Dröhnen der Bomber schwoll an. Die Flakstellungen um Emden herum schossen wie wild; der Angriff sollte abgewehrt werden. […]

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Motto und Grußformel, ein Fahrtenmesser der HJ

Im Bunkermuseum ist ein Fahrtenmesser ausgestellt, das ab Sommer 1933 zur Uniform der Hitlerjugend gehörte. Auf der rechten Griffschale ist in der Mitte das rautenförmige Abzeichen der Hitlerjugend eingelassen. In die Klinge ist in faksimilierter Schreibschrift der Spruch „Blut und Ehre“ eingeätzt, das Motto und die Grußformel der nationalsozialistischen Jugend. Das Exponat steht für die […]

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