Zensierte Post, von Chris.-G. Dallinga

Zur Sammlung des Bunkermuseums gehören auch Feldpostbriefe und -päckchen, die während der Kriegsjahre von Emder Soldaten verschickt wurden. Während des Zweiten Weltkrieges wurden allein auf deutscher Seite 30 bis 40 Milliarden Feldpost-Sendungen zwischen Heimat und Front versandt. Aus nahezu jeder Emder Familie waren Sohn, Bruder oder Vater zum Kriegsdienst eingezogen worden. Es war oft die […]

mehr

Für die Stunden im Bunker, von Chris. G. Dallinga

Zu den Ausstellungsstücken im Museum in der Holzsägerstraße gehört auch ein „Bunkerrucksack”. Er ist dem sogenannten „Schutzraumgepäck” zuzuordnen, das die Emder während der Kriegsjahre stets griffbereit neben der Wohnungstür stehen hatten, um bei Luftalarm, ohne wertvolle Zeit zu verlieren, möglichst schnell in die Bunker eilen zu können. In diesem Gepäck befanden sich wichtige Papiere wie […]

mehr

Zwei Fotografien mit tragischem Hintergrund, von Chris. G. Dallinga

Emder Zeitung vom 27. August 2011 I n der Sammlung des Bunkermuseums befinden sich zwei Fotografien aus dem Nachlass des gebürtigen Niederländers Jan Kiewiet, der während der Kriegsjahre in Emden lebte und bei dem großen Luftangriff am 6. September 1944 schwer verletzt wurde. Zwei Tage später erlag er seinen Verwundungen. Jan Kiewiet ist einer von […]

mehr

Luftkrieg mit Papier, von Franz Lenselink

Die alliierte Luftflotte warf während des Zweiten Weltkrieges Tausende Flugblätter über norddeutschen Städten ab. Darin kündigten sie schwere Bombardements an, so lange bis das Hitler-Regime bedingungslos kapitulieren würde. Eines dieser Flugblätter befindet sich unter den Leihgaben des Bunkermuseums. In der Zeit von September bis November 1940 wurden etwa 230 000 Flugblätter über Deutschland abgeworfen. Die […]

mehr