in Emden  
 

Heinz Dröge – Tod auf Z 35, Marten Klose, 2002

Joachim Kraft - Tod auf Z 35, Udo Kraft, Jever, 2008

Heinz Dröge wurde am 25. August 1920, als jüngstes von fünf Geschwistern und Sohn eines Polizeimeisters, in Emden geboren. Die Familie wohnte in Emden „Auf dem Spieker“. Heinz ist als junger Mann zur Kriegsmarine eingezogen worden und fuhr begeistert zur See.

 
   

Wilhelm Dornieden - Tod auf Z 35, 2002

Auf Grund unseres kurzen Berichtes über den Tod des Heinz Dröge auf dem Zerstörer Z 35 in der Ostsee erhielten wir von Michael Dornieden einige Daten seines Onkels und eine Fotografie des Ehrenmales auf dem Soldatenfriedhof Honkanummi, Helsinki. Weiter Informationen zum Friedhof finden Sie hier

 
 

Torpedoboot "Wolf" untergegangen vor Dünkirchen, Dietrich Janßen, 2003/2005

Am 07. Januar 1941 lief das Torpedoboot „Wolf“ auf eine Mine im Ärmelkanal vor Dünkirchen und ging unter. Nach den vorliegenden Fotografien wurden 20 Besatzungsangehörige bestattet. Angaben zu dem eigentlichen Hergang des Unterganges des Schiffes sind bei den Emder Angehörigen des Karl Scheel nicht bekannt.

   

Diedrich Kretzmer – Tod in Lager 7099/20 Karaganda, Marten Klose, 2003

Diedrich Kretzmer war ein junger Mann, der am 30.04.1924 in Emden geboren wurde. Seine Eltern, Jan und Margarete Kretzmer wohnten in der Großen Burgstraße 28. Diedrich arbeitete bis zur seiner Einberufung in die deutsche Wehrmacht als Schiffsjunge bei der Emder Reederei „Schulte & Bruns“.

 

Anton Diedrich Klaassen - gefallen 22. Juli 1943, Dietrich Janßen, 2003

Uffz. Schwalm schrieb am 4.10.1943 an die Eltern von Anton Diedrich Klaassen: Ich habe damals, wie ich im Urlaub im Monat August zu Hause war, schon geschrieben, weil ich doch bei Anton war, wie ihn die tödliche Kugel traf. Nun möchte ich mich für den lieben Brief bedanken, den Sie mir sofort wieder beantwortet haben.

 

Reiner Rüstmann – gefallen 1944 in Litauen, Marten Klose, 2002

Außer wenigen Schriftstücken existieren keine Dokumente mehr von Reiner Rüstmann, mit denen sein Leben bis zu seinem "Heldentod" an der Ostfront dokumentiert werden konnte. Nur einige Daten bezüglich seiner militärischen Laufbahn waren aus dem Wehrpass ersichtlich. Anton Reiner Rüstmann wurde als Sohn eines Landwirtes am 3. Juli 1918 in Dunum, Kreis Aurich geboren.

 
 

 Otto Greiner - "Gefallen für Großdeutschland", Dietrich Janßen, 2002

Otto Greiner wurde als Wehrpflichtiger beim Wehrbezirkskommando in Aurich am 17. November 1939 gemustert und zur Wehrmacht am 6. Mai 1940 zur 1. Kompanie der Infanterie-Ersatzreserve 46 in Neumünster eingezogen. Nachdem er etwa einen Monat in Neumünster zur Ausbildung gewesen war, wurde er für zwei Monate zum 1. Infanterie Regiment 551 versetzt.

 
   

Verschollen - 1945, Dietrich Janßen, 2002

Die letzte Nachricht Ihres Sohnes, Heinrich Wessel, erhielten die Eltern und die Geschwister am 23. März 1945 aus Hamburg - Wandsbek, wo er in einem Postamt beim Bahnhof zu Aufräumungsarbeiten eingesetzt war. Ab da verliert sich seine Spur in den Kriegwirren, da das Nachrichtenwesen zusammengebrochen und die alliierte Front immer näher an Hamburg heranrückte.

 
   

Postkarten aus und in russischer Kriegsgefangenschaft, Dietrich Janßen, 2002

Kurt Borrmann, der am 03. November 1908 geboren wurde, geriet 1945 in sowjetische Kriegsgefangenschaft und kehrte im August / September 1948 zurück. Bei den Rückzuggefechten wurde er gefangen genommen. Das letzte Lebenszeichen von der Front war ein Päckchen, das er seinen Angehörigen zu Weihnachten 1944 sandte. Erst mit seiner Postkarte vom 27. Dezember 1945 konnte er das erste Lebenszeichen an seine Frau senden. Die Antwort schrieb sie ihm am 27. März 1946. Weitere Karten in beiden Richtungen folgten. Dieses ist das außergewöhnliche, da der gesamte Schriftverkehr erhalten geblieben ist

 
 

Feldpost in die Heimat, Dietrich Janßen, 1997, 2008, 2011

Die Briefe des 18jährigen Soldaten, Diedrich Feeken geben die Stimmung in der Kaserne, auf dem Transport und an der Front mit ihren ganz persönlichen Nöten und den Gedanken an die Lieben in der Heimat authentisch, wie mit einem Blick in den Spiegel, wieder. Außerdem sind zwei erhalten gebliebene „Beileidsschreiben“ in Abschrift beigefügt.

 
    Wir möchten in diesem Zusammenhang auf die vom http://www.volksbund.de/ erstellte Internet-Seite hinweisen, die u. a. eine Gräbersuche nach gefallenen Soldaten ermöglicht. Weitere Feldpostbriefe und Hinweise finden Sie unter der Internet-Adresse: http://www.feldpostsammlung.de/ . Das Bunkermuseum sucht u.a. noch Bilder von Soldaten und Feldpostbriefe (auch in Kopie) für seine wissenschaftlichen Arbeiten und für die Ausstellung.   
Stand: 2013-05-12 
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