in Emden 
    
 

Das Wachbuch der Ortsgruppe Ratsdelft von Johannes Bergfried, Hindenburgstraße 33, Dietrich Janßen, 2004

Es gab bisher für unsere Stadt keine ausführliche Darstellung der Luftalarme für den Zeitraum Juni 1942 bis zum April 1945, da fast alle Unterlagen in der Nachkriegszeit und auch später noch vernichtet wurden. Durch Zufall erhielten wir das Wachbuch der Ortsgruppe Ratsdelft, um von diesem eine Kopie zu fertigen.

Neben den Alarmzeiten wurden alle für den Bereich wichtigen Begebenheiten, der Einsatz sowie Schäden an dem Wohnblock Ringstraße und in der Stadt notiert. Hinzu kamen noch die Kontrollbesuche der Luftschutzpolizei, die sich von der Anwesenheit der Selbstschutzkräfte überzeugte und eine entsprechende Notiz im Wachbuch hinterließ.

 
 

Tagbuch der Frau Maria Barghoorn 1942, Hans Barghoorn, Emden, 1993

Tagbuch der Frau Maria Barghoorn 1943, Hans Barghoorn, Emden, 2001/2006

Tagbuch der Frau Maria Barghoorn 1945, Hans Barghoorn, Emden, 2004

Frau Maria Barghoorn hat während ihres gesamten Lebens Tagebuch geführt. Durch ihren Sohn Hans Barghoorn wurden uns die nunmehr vorliegenden Tagebücher zugänglich gemacht, die einen detaillierten Einblick in das damalige Kriegsgeschehen in Emden ermöglichen. Drei einmalige Zeitdokumente, welche das tägliche Leben der Familie und ihres Geschäftes wiederspiegeln. Aber auch die Alttagsprobleme ihrer Nachbarn und Bekannten werden in den Büchern erwähnt

 
 

Kriegstagebuch des Alfred Lehmann Emden

Alfred Lehmann war während des Zweiten Weltkrieges im Lloyd-Hotel auf die Schreibstube der Stabsbatterie der Marine-Flak-Abteilung 236 kommandiert worden und hat dort u.a. Aufzeichnungen für eine Batteriechronik erstellt. Nebenbei hat er für seinen persönlichen Bedarf die wichtigsten Vorkommnisse in mehreren Taschenkalendern notiert, die erhalten geblieben sind. Alfred Lehmann wurde am 26. September 1901 geboren und er verstarb 1980.

 
  

Tagebuch Louis Hahn, Emden, vom 28.12.1941 - 21.12.1942

Louis Hahn erhielt von der Stadt Emden den Auftrag Material für eine Kriegsgeschichte zu sammeln, damit viele Daten und Ereignisse, die ansonsten verloren gehen könnten, festgehalten werden. Dazu gehörten nicht nur Zeitungsartikel, sondern auch Briefe Emder Soldaten, die an der Front standen. Diese Aufzeichnungen befinden sich im Stadtarchiv Emden.

 
 

Auszug aus den Merkbüchern des Feuerwehrmannes Ross Emden

Ingesamt wurden von Johann Ross in drei Merkbüchern vom 01.01.1941 - 31.01.1943 besondere Ereignisse, die den Bereich der Feuerwehr Emden betrafen, in kurzen Notizen wiedergegeben. Besonders die schweren Angriffe auf unsere Stadt, die Einsatzorte, die Fliegeralarme usw. wurden notiert.

 
 

Tagebuch Ingrid Penon vom Januar 1941 - 11.12.1943

Wir erhielten 1995 von der Frau Ingrid Mennenga, geb. Penon, ein Tagebuch, das von dieser als 13-jähriges Mädchen sporadisch geführt wurde. In diesem Heft sind die Fliegerangriffe und die Namen der Bombentoten handschriftlich vermerkt, Todesanzeigen und Zeitungsausschnitte eingeklebt. Die Aufzeichnungen wurden bis Ende 1943 niedergeschrieben. Da sie damals einen Lehre bei der Werft Schulte & Bruns begann, fehlte ihr die Zeit zum Schreiben. Auch häuften sich die Angriffe derart, dass eine Niederschrift nicht mehr möglich war. Das Tagebuch wird ungekürzt wiedergegeben.

 
   Tagebuchaufzeichnungen des Bunkerwarts Deddo Hagen vom 17.7.1940 – 6.5.1945
Die anschließend wiedergegebenen Aufzeichnungen stammen wahrscheinlich von dem Bunkerwart Deddo Hagen, wohnhaft Karl-von-Müller-Straße 8, des Luftschutzbunkers in der Lienbahnstraße. In dem Tagebuch wurden nicht alle Angriffe auf die Stadt Emden aufgezeichnet nur solche, die für die betreffende Person von Bedeutung waren. Viele Personen, die bei den Angriffen umgekommen sind, gehörten zu dem Bekanntenkreis des Verfassers. Auch wird sein Wohnumfeld, das zerstört wurde, besonders erwähnt.
 
  Stand: 2013-12-09 
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